Den einen perfekten Zeitpunkt für einen Unternehmensverkauf gibt es nicht. Es gibt aber deutlich bessere und deutlich schlechtere. Gut verkauft man, wenn das Unternehmen wächst, die Zahlen stabil sind und der Markt aktiv ist. Schlecht verkauft man unter Druck. Dieser Beitrag zeigt, woran Sie einen guten Zeitpunkt erkennen und warum die Vorbereitung darüber oft mehr entscheidet als der Kalender.
Viele Inhaber warten auf das perfekte Jahr, in dem alles stimmt. Das kommt selten, und wer darauf wartet, verpasst oft die guten Jahre, die er schon hatte. Der richtige Zeitpunkt ist keine Frage des Bauchgefühls an einem einzigen Stichtag, sondern das Zusammenspiel aus dem Zustand Ihres Unternehmens, der Lage am Markt und Ihrer eigenen Situation.
Wenn es stark dasteht, nicht wenn es schwächelt. Der beste Moment zu verkaufen ist paradoxerweise der, in dem Sie am wenigsten daran denken wollen: wenn es läuft. Wachsende Umsätze, stabile Erträge, treue Kunden und ein Team, das auch ohne Sie funktioniert, all das treibt den Preis.
Der schlechteste Moment ist der, in dem der Verkauf sich aufdrängt: wenn die Umsätze schon bröckeln, ein wichtiger Kunde abgesprungen ist oder die Luft raus ist. Käufer riechen Schwäche und nutzen sie. Wer aus einer Position der Stärke verkauft, verhandelt auf Augenhöhe. Wer aus der Not heraus verkauft, nimmt, was man ihm hinlegt.
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Wenn Käufer aktiv sind und Geld mitbringen. Für IT- und Software-Unternehmen ist der Markt seit Jahren lebhaft. Viele strategische Käufer wollen wachsen, und Finanzinvestoren suchen gezielt nach Unternehmen mit wiederkehrenden Umsätzen. Ein aktiver Markt mit mehreren möglichen Käufern ist Ihr Freund, denn Konkurrenz unter Käufern treibt den Preis.
Der Markt lässt sich aber nicht timen wie eine Aktie. Niemand kennt den absoluten Höhepunkt, und wer darauf spekuliert, verpasst ihn meist. Wichtiger als das perfekte Markttiming ist, dass Ihr eigenes Unternehmen bereit ist, wenn ein guter Käufer auftaucht. Die Gelegenheit klopft selten zweimal.
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Der Faktor, den die meisten unterschätzen. Ein Unternehmensverkauf ist keine reine Zahlenfrage, er ist auch eine Lebensentscheidung. Wollen Sie wirklich raus, oder liebäugeln Sie nur mit dem Gedanken? Haben Sie eine Vorstellung davon, was danach kommt? Ein Verkauf, den man halbherzig angeht, spürt der Käufer, und er zieht sich zäh dahin.
Auch die eigene Lebenssituation spielt mit: Alter, Gesundheit, Familie, die Lust, noch einmal etwas Neues anzufangen. Wer diese Dinge früh mit sich klärt, geht klarer in den Prozess und trifft am Verhandlungstisch bessere Entscheidungen. Wer sich selbst nicht sicher ist, überträgt diese Unsicherheit auf den ganzen Verkauf.
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Weil der beste Zeitpunkt nichts nützt, wenn das Unternehmen nicht bereit ist. Angenommen, der ideale Käufer klopft morgen an, mit einem starken Markt im Rücken und einem guten Preis im Kopf. Bringt Ihnen wenig, wenn die Unterlagen chaotisch sind, das Geschäft an Ihnen hängt und in der Prüfung eine Leiche nach der anderen aus dem Keller fällt.
Deshalb ist die ehrlichste Antwort auf die Frage nach dem richtigen Zeitpunkt: Der richtige Zeitpunkt, mit der Vorbereitung zu beginnen, ist jetzt. Der richtige Zeitpunkt zu verkaufen ergibt sich dann fast von selbst, weil ein vorbereitetes Unternehmen jederzeit verkaufsfähig ist. Wer ein bis zwei Jahre vorarbeitet, kann zuschlagen, wenn die Gelegenheit da ist, statt sie ziehen zu lassen.
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Sie wissen jetzt, dass der richtige Zeitpunkt aus drei Dingen entsteht: einem starken Unternehmen, einem aktiven Markt und Ihrer eigenen Klarheit. Und dass Vorbereitung wichtiger ist als das perfekte Datum im Kalender.
Wenn Sie wissen wollen, wie Sie Ihr Unternehmen jederzeit verkaufsfähig halten, geht es zur Vorbereitung. Wenn Sie einschätzen wollen, was es heute wert wäre, geht es zur Bewertung. Und wenn Sie herausfinden wollen, ob der Zeitpunkt für Sie stimmt, reden wir. Unverbindlich.
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